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Things you’ll never regret …

  like: those you’ve been told you should absolutely not do – and did anyways and regretted right there and then – and then lived through to somehow rectify and come out at the other side against the odds, only to  know that you are indeed capable of misjudging, and of being stupid, and of not heeding advice – and with some luck henceforth you will not judge others who are living their moment, being incorrigible, stupid, making mistakes. 

Wishing you a shimmering New Year where ever you may be …

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Aelvor’s  speech, fragment (The tree at the End of the World) “… let us remember then that it takes so much more honest effort to build than to destroy, to listen than to state one’s own truth, to heal than to wound. Let this be a year to discover opportunities instead of giving in to fear, to be courageous and generous instead of small minded and defensive, to realize that there is no pain that we inflict that will not come back to us, and no missed opportunity to heal that will not come back to haunt our children. Let us realize that we are – in our everyday lives and with our everyday words – weaving history’s endless fabric and that one day we will not be asked why we failed to apply ourselves to the task but only that our contribution will either create a well crafted – even beautiful – passage or marr the fabric. Let us remember that we as well as those who we are taught to call “the other” all have but one life, one moment, to witness the amazing complexity of all of that is and that it is no more legitimate to disturb or shorten this moment than it would be to wake a wee one from its sleep for entertainment. The world is but one light, fragmented and reflected through all of our eyes and united to one shining image in an ancient mirror. We all are equally responsible to patiently guard its wholeness and prevent pieces from shattering, each in our own way, or it will irrevocably turn blind, dark and dull.”

Monster.Kunst.Kinder.Rechte. Ausstellung im BMJV. hier: Monster für Art 18 der UN Kinderrechtskonvention: Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.
Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

zum Beispiel:

Lassen Sie Ihr Kind spielen! Unterbrechen Sie es nach Möglichkeit nicht, wenn es liest oder schreibt, wenn es malt, wenn es unter dem Tisch sitzt, wenn es in den Tag träumt. Schaffen Sie als Erwachsener eine Umgebung, in der Sie ihr Kind möglichst selten unterbrechen müssen. Nehmen Sie sich selbst eine Auszeit, wenn Ihr Kind spielt, indem Sie Ihrem Kind einfach nur zusehen.

Sehr oft erlebe ich, wenn ich mit Kindern arbeite, dass die Eltern zuerst ermüden und dann ihre Kinder davon zu überzeugen suchen, von einer Aktivität zu lassen, um eine neue, andere Aktivität zu beginnen. Oft mit den Worten: Wir können ja dann später noch mal wiederkommen. Was natürlich in der Regel nicht geschieht.

Die Erwachsenen reflektieren nach meiner Erfahrung ihre eigene Rastlosigkeit in ihren Kindern. Kinder, die nicht unterbrochen werden, können oft stundenlang auf dem Boden sitzen und zeichnen und spielen. Kinder, die frei die Übergänge zwischen ihren Spielen und Aktivitäten wählen dürfen, können auch viele Aktivitäten ohne Stress in einem Fluss miteinander verbinden.

Stress entsteht, wenn der Termindruck aus der Erwachsenenwelt auf die Kinder übertragen wird.

Worte zu Träumen, Träume zu Worten …

Mahabaratha, detailMeine Erzählungen geben auch den Toten Stimme und Gestalt; mit Worten können wir Zeit ungeschehen machen und das Gestern ins Heute holen; die Würde der Toten, die sich ebenso wie die Würde der Menschen, die mit uns leben, nicht in der großen Geste offenbart, sondern liegt in einem lichtvollen Augenblick kurz vor dem Vergessen. Dieser kleine Augenblick ist es, den ich in der Erzählung zu bewahren suche, so dass in unserem kulturellen und politischen Gedächtnis das Wissen bleibt: Das ist ein Mensch, so wenig, so klein, so anmutig, so kostbar, und wir schulden ihm einen lichtvollen Platz in unserer Mitte.

Monster.Kunst.Kinder.Rechte

Monster.Kunst.Kinder.Rechte im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

IMG_3504Kinderrechte sichtbar machen und Aufklärung über Recht zu verfolgen: In meinen Workshops zur UN Kinderrechtskonvention anlässlich der Ausstellungseröffnung Monster.Kunst.Kinder.Rechte.  im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz thematisierten SchülerInnen der achten und neunten Klasse Themen wie Gleichbehandlung, Datenschutz und Konfliktlösung sowie politische Teilhaberechte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten ihre Positionen auf eloquente, beeindruckend reflektierte Weise dar. Aufklärungen über Recht sollten als demokratische Grundbildung Teil der Lehrpläne an allen Schulen sein.

In der Ankündigung des Bundesjustizministeriums heißt es:

“Mit ihrer Ausstellung zeigt die Künstlerin Inger-Kristina Wegener, dass Rechte nicht immer auf Papier gedruckt werden müssen. Stattdessen machen 41 farbenfrohe Monster als etwas andere Botschafter die 41 Artikel der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen sichtbar – kleine Monster, die Fragen stellen, die spielen und malen und etwas lernen wollen. So schafft sie es, mit Kunst nicht nur die Rechte zu visualisieren, sondern auch für Kinder verständlich zu machen.

Bewusst hat sich die Künstlerin und Juristen dazu entschlossen, die bunten Monster auf Kakaojutesäcke zu malen. Beklebt wurden sie außerdem mit kleinen Zufallsfunden wie Murmeln, Pinseln oder Buntstiften. Das macht nicht nur die kleinen Ausstellungsbesucher neugierig und regt zum Nachdenken an. „Die Monster erinnern uns daran, dass Kinder Rechte haben, die wir Erwachsenen schützen und achten müssen“, betont Heiko Maas in seiner Eröffnungsrede. „Das geht aber nicht über die Köpfe der Kinder hinweg. Deshalb ist es wichtig, dass sich Kinder einmischen dürfen, Fragen stellen und aussprechen können, was sie bewegt.“

Als erste Besucher konnten die Kinder der ersten und vierten Klasse der Grundschule am Brandenburger Tor einen Blick auf die Ausstellung werfen. Dass sie ihre Rechte kennen, demonstrierten sie dem Minister Heiko Maas und allen Gästen mit ihrem Kinderrechte-Rap. Aber auch ohne große Worte konnten sich die Schülerinnen und Schüler Gehör verschaffen – mit einer pantomimischen Darstellung der Kinderrechte.”

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Silence

Keeping watch. It was strange to be quiet, just watching. It occurred to me that most of the time we are actively doing something, except for the few moments when we are waiting in between scheduled activities. But even waiting, to be precise, is a form of activity. It is seldom that we just empty our minds. I said I was keeping watch that night, and that was true, but I wasn’t really waiting for anything to happen. Of course I expected the hatchlings to start moving around in the tank at some point, but I was not impatient for that moment nor was my wish to see them swimming the reason for my sitting at the desk. There was a moment when I realized that I was not, indeed, waiting. There was something else I had to do. I had to try to comprehend the reality of what was happening right here, in my room, on my ordinary student desk, before my very eyes. And in order to understand that this was real, not a fantasy, not a dream, I needed to sit still and open my mind.

It is difficult to describe how time changes when you stop. Just stop. I thought then I knew that time was space, a blue space in which I was suspended like the hatchlings in their green world. Time was a wide room with neither up nor down, neither front or back. As I sat in the night, the world that was not human started whispering in a multitude of voices. I thought of my little sister. Did she still hear these voices? Was she awake to all of this?

I listened to the slight hissing sound the radiator valves produced, to the occasional car engine, I listened to the night in front of my window, the rustling of branches, I thought I even heard the rook shifting feet in its watchful sleep. The red stone in my tank glowed silently, and even the silence had a sound to it because I was in the silence.