Monster.Kunst.Kinder.Rechte
Monster.Kunst.Kinder.Rechte im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Kinderrechte sichtbar machen und Aufklärung über Recht zu verfolgen: In meinen Workshops zur UN Kinderrechtskonvention anlässlich der Ausstellungseröffnung Monster.Kunst.Kinder.Rechte. im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz thematisierten SchülerInnen der achten und neunten Klasse Themen wie Gleichbehandlung, Datenschutz und Konfliktlösung sowie politische Teilhaberechte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten ihre Positionen auf eloquente, beeindruckend reflektierte Weise dar. Aufklärungen über Recht sollten als demokratische Grundbildung Teil der Lehrpläne an allen Schulen sein.
In der Ankündigung des Bundesjustizministeriums heißt es:
“Mit ihrer Ausstellung zeigt die Künstlerin Inger-Kristina Wegener, dass Rechte nicht immer auf Papier gedruckt werden müssen. Stattdessen machen 41 farbenfrohe Monster als etwas andere Botschafter die 41 Artikel der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen sichtbar – kleine Monster, die Fragen stellen, die spielen und malen und etwas lernen wollen. So schafft sie es, mit Kunst nicht nur die Rechte zu visualisieren, sondern auch für Kinder verständlich zu machen.
Bewusst hat sich die Künstlerin und Juristen dazu entschlossen, die bunten Monster auf Kakaojutesäcke zu malen. Beklebt wurden sie außerdem mit kleinen Zufallsfunden wie Murmeln, Pinseln oder Buntstiften. Das macht nicht nur die kleinen Ausstellungsbesucher neugierig und regt zum Nachdenken an. „Die Monster erinnern uns daran, dass Kinder Rechte haben, die wir Erwachsenen schützen und achten müssen“, betont Heiko Maas in seiner Eröffnungsrede. „Das geht aber nicht über die Köpfe der Kinder hinweg. Deshalb ist es wichtig, dass sich Kinder einmischen dürfen, Fragen stellen und aussprechen können, was sie bewegt.“
Als erste Besucher konnten die Kinder der ersten und vierten Klasse der Grundschule am Brandenburger Tor einen Blick auf die Ausstellung werfen. Dass sie ihre Rechte kennen, demonstrierten sie dem Minister Heiko Maas und allen Gästen mit ihrem Kinderrechte-Rap. Aber auch ohne große Worte konnten sich die Schülerinnen und Schüler Gehör verschaffen – mit einer pantomimischen Darstellung der Kinderrechte.”
