When did we forget to spin the dream, when did our world cease to hold small promises of meaning and adventure, a life time of stories still to be told? How did we grow up to forget the sensual richness of the world, the intense pleasure we can find only in simple things and moments? When did we cease to live today in order to reach for a tomorrow that we never truly know will exist – and if it does, it comes only to be given up and traded in for yet another tomorrow until there is no tomorrow left? When did we start squandering our present moments for squalid projections of who we could be if only? When did we tire of that what we have , right here and right now, the word, the discovery of nothing and everything, the breath of boredom and adventure alike?
Ein wunderschöner Text. Es scheint nichts schwieriger zu sein (jedenfalls für mich) , als wirklich im Moment zu sein, im Jetzt mit allen seinen Sinnen.LG Xeniana
Vielleicht hat das auch etwas mit der Art zu tun, wie sich jedenfalls artikuliertes Bewusstsein bildet: zumeist in der Retrospektive. Proust hat dem vor 100 Jahren sein gesamtes Werk gewidmet: warum wir nur in der Erinnerung wirklich die Bedeutung des Augenblicks in der Gegenwart erleben können, in einer Art Spiegelspiel. Der Augenblick ist immer zumindest so weit schon wieder von uns entfernt wie es dauert, ihn zu denken.
Die Kunst, im Augenblick zu sein, hingegen kennt keine Worte, Zen, das wortlose Bewusstsein. Im Jetzt, mit allen Sinnen wie Du es formulierst. Im Kopf der meisten Schreiberlinge spricht wohl immer die Erzählerstimme mit und hat die Verfremdung durch das antwortende Echo der Stimme, des Wortes, zu verantworten. Segen und Fluch. Über die Zukunft in die Vergangenheit, um Gegenwart zu erleben … Vielen Dank für das schöne Kompliment und die zum Nachdenken stimmende Anmerkung! Liebe Grüße zurück, Kristina
a so touching texte and a beautiful (!!!) picture, too.
it makes my day. thank you ((:
Thank you so much for visiting and commenting! It means a lot to a midnight writer!
dein photo: das ist die pandora-box. jedoch diesmal mit all den wunderschönen träumen, die man nur haben kann, wenn man wirklich LEBT
So seltsam, dass wir manchmal so viel Angst davor zu haben scheinen, wirklich lebendig zu sein. Als könne man den Augenblick sparen. Tatsächlich scheint es mir, als lägen die Schönheit unserer Träume und die Erträglichkeit der Nacht gleichermaßen in ihrer Flüchtigkeit … Wer die Vergänglichkeit des Augenblicks fürchtet, wer den Augenblick nicht leben kann, der vergibt sein ganzes Leben schon lange vor dem Ende … Vielen Dank für den inspirierenden Kommentar! Kristina